COSTA RICA - CHURRO

COSTA RICA - CHURRO

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Um die Kaffeekirschen anaerob zu fermentieren, werden sie für mindestens drei Tage in wärmespeichernde Plastikplanen gewickelt und zu Zylindern gerollt. Die Gewächshäuser auf Aquiares Estate sehen dann aus, als liegen riesige Churros auf dem Boden. Das Ergebnis ist ein verrückter Geschmack, der an Pfirsich und Erdbeere erinnert.

Angaben 

Herkunftsland: Costa Rica, Turrialba

Farm: Aquiares Estate

Sorten: H1 Centroamericano  

Aufbereitung: "Churro" Anaerobic Natural

Geschmack: peaches 'n cream, strawberry, cotton candy, delicate

 

Zubereitungsempfehlung

Filterkaffee: 60g Kaffee auf 1L Wasser

Wassertemperatur: 92°C für mehr Fruchtigkeit, 94°C für mehr Körper

 

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Anaerobic Natural

Churro

Die Kaffeekirschen werden in wärmespeichernde strapazierfähige Plastikplanen gewickelt und danach zu Zylindern, die Churros ähneln, gerollt. Um ein anaerobes Milieu zur Fermentation zu schaffen, werden sie luftdicht verschlossen. Die eingewickelten Kirschen fermentieren mindestens drei Tage im Gewächshaus und werden dort von der Sonne erwärmt.

Hybrid varietät
Aufbereitung

Centroamericano H1 ist eine F1 Hybrid Varietät und wird durch die Kreuzung der Sarchimor T-5296 und einer wilden Rume Sudan Varietät erzeugt. Sie wird durch ein Verfahren zum Klonen der Gewebekultur erzeugt  und nennt sich somatische Embryogenese. Diese Sorte wurde im letzten Jahrzehnt unter den Kaffeeproduzenten in Zentralamerika verbreitet und die ersten Ernten sind nun verfügbar. Das Klima Turrialbas ist besonders gut für den Anbau dieser neuen Varietät geeignet und Aquiares Estate ist den komplexen Anforderungen und Nährstoffbedürfnissen gewachsen. 

Die Centroamericano Varietät wurde wegen des hohen Schleimgehalts speziell für den "Churro" Anaerobic Natural Prozess gewählt. Sobald sie zur Mühle gelangen, werden sie sortiert, in eine wärmespeichernde strapazierfähige Plastikplane gewickelt und danach zu Zylindern, die Churros ähneln, gerollt. Um ein anaerobisches Milieu zur Fermentation zu schaffen, werden sie luftdicht verschlossen. Die eingewickelten Kirschen fermentieren mindestens drei Tage im Gewächshaus der Mühle und werden dort von der Sonne erwärmt. Im Anschluss trocknen sie für 15 Tage in der Sonne, bevor die Kirschen in Säcke gepackt werden, weitere drei Monate ruhen und für den Export vorbereitet werden.

turrialba
Aquiares Estate

Der Name "Aquiares" bedeutet "das Land zwischen den Flüssen" in Huetar, der indigenen Sprache Costa Ricas. "Aquiares Estate" bezieht sich landläufig auf "Aquiares Coffee and Community" - also auf den Kaffee und die Gemeinschaft dahinter. Sie ist die größte Farm in Costa Rica und das Zuhause von etwa 1800 Menschen. Die Farm wurde im Jahr 1890 gegründet, allerdings war es Alfonso Robelo der sie erst ein Jahrhundert später in den Wandel brachte. Alfonso reiste 1980 nach Costa Rica ein, um Zuflucht aus dem Bürgerkrieg in Nicaragua zu finden, wo er politisch aktiv war. Dort angekommen, begann er die Aquiares Gemeinschaft an der beeindruckenden Landschaft des Turrialba Vulkans, zwischen üppigem Waldgebiet, Flüssen, Flora und Fauna aufzubauen.

Aquiares fokussiert sich verstärkt auf den Umweltschutz und die Klimaneutralität. Sie setzen sich für den Schutz der Artenvielfalt einheimischer Pflanzen und Tiere ein. Sie arbeiten außerdem mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zusammen, um landwirtschaftliche und ökologische Studien auf ihrem Land durchzuführen.

Die Stadt Turrialba ist eine bescheidene landwirtschaftliche Stadt in der Provinz Cartago. Die über den ganzen Kanton Turrialba verteilten Kaffeefarmen, von Kleinbauern bis zu den größten Anwesen des Landes, produzieren Kaffees mit einer Reihe von Geschmacksprofilen und interessanten genetischen Erbe.

Turrialba ist das zu Hause von CATIE, dem Center for Tropical Agrivultural Research and Education, einem der führenden Forschungs- und Entwicklungsstandorte für Pflanzen in Mittelamerika sowie einer der größten Sammlungen lebender Kaffeebaumsorten Lateinamerikas. Zusammen mit anderen Forschungseinrichtungen half CATIE bei der Produktion vieler der hybriden und ausgewählten Kaffeesorten, die heute in Costa Rica und den Nachbarländern verbreitet sind. 

Der Vulkan Turrialba ist noch heute aktiv - ab 2014 brach er regelmäßiger aus – und der vulkanische Boden der Region ist reich an Nährstoffen. Die Bauern der Gegend bauen Gemüse, Zuckerrohr sowie Kaffee an und Landbesitzer in der unteren Gegend züchten Rinder. Das ergiebige Land von Turrialba deckt einen Großteil des inländischen Bedarfs Costa Ricas. Der für den Export zubereitete Kaffee geht durch die privaten Mühlen der Region, die hier häufiger anzutreffen sind als die in anderen Kantonen organisierten Kooperativen. 

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